Gleichstellung

Fakultät Gleichstellung

Die Medizinische Fakultät Heidelberg sieht es als wichtige Aufgabe an, Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen auf ihrem Weg von der Promotion hin zur Habilitation aktiv zu fördern und so eine besser planbare Karriereentwicklung in der Hochschulmedizin zu unterstützen. Im Rahmen der übergeordneten Strategie der "Protected Time" wurden eine Reihe von Maßnahmen auf allen Ebenen der akademischen Laufbahn etabliert. Das gemeinsame Merkmal ist es, die Freistellung von klinischen Aufgaben zugunsten einer eigenständigen Forschungstätigkeit zu fördern. Die Maßnahmen tragen dazu bei, strukturelle Hürden zu überwinden und die Perspektiven von Frauen in der Hochschulmedizin zu verbessern.

Protected time

Interne Förderprogramme schaffen Freiräume für die eigene Forschung

Rahel Goitein-Straus-Programm

Ziel des Programms ist die Förderung des Übergangs von Frauen mit noch wenig Forschungserfahrung in die eigenständige wissenschaftliche Arbeit. Die Förderung erfolgt auf einer halben Stelle durch die Medizinische Fakultät in Ergänzung zu einer vom Institut/der Klinik zur Verfügung gestellten halben Stelle. Die Dauer der Förderung beträgt ein Jahr. Das Programm wird einmal jährlich ausgeschrieben. 

Kurzzeitstipendien

Das Programm unterstützt die wissenschaftliche Tätigkeit von Frauen in und nach der Facharztausbildung. Gefördert werden kurzfristige Freistellungszeiten (3–6 Monate) vom Klinik- bzw. Routinedienst, um ein konkretes Vorhaben sehr fokussiert umsetzen zu können. Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Olympia Morata-Programm der Medizinischen Fakultät

Ziel ist es, qualifizierte Ärztinnen/Wissenschaftlerinnen bei der Habilitation zu unterstützen. Die Förderung erfolgt für zwei Jahre auf einer halben Stelle durch die Medizinische Fakultät in Ergänzung zu einer vom Institut/der Klinik zur Verfügung gestellten halben Stelle. Das Programm wird einmal jährlich ausgeschrieben.

Friedrich- und Anita Reutner-Preis

Auf den mit 7.000 Euro dotierten Preis können sich promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen bewerben, die an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät Heidelberg tätig sind und noch keine etablierte Position innehaben. Um den Nachwuchscharakter zu betonen werden insbesondere Wissenschaftlerinnen zur Bewerbung aufgefordert, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sollten. Der Preis wird einmal jährlich ausgelobt.

Mentoring

Der persönliche Austausch mit erfolgreichen Führungskräften und spezielle Trainingsmodule unterstützen die persönliche Entwicklung und bereiten auf Leitungsfunktionen vor 

Das Mentoring Programm der Medizinischen Fakultät Heidelberg

Das Mentoring-Programm der Medizinischen Fakultät Heidelberg - Ziel des Mentoring-Programms der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist Wissenschaftlerinnen/Ärztinnen aus der Medizin und angrenzenden Lebenswissenschaften auf oberste Führungspositionen in der Hochschulmedizin bzw. im biomedizinisch-akademischen Bereich vorzubereiten. Das Programm zeichnet sich aus durch Persönlichkeits- und themenorientiertes Coaching, Entwicklung eines eigenen, erfolgsorientierten Führungsstils sowie den Aufbau von karriererelevanten Netzwerken.
 
Die Mentorenschaft des Mentoring-Programms beinhaltet eine direkte und exklusive Beziehung zwischen der Mentee und einer erfahrenen Mentorin bzw. einem erfahrenen Mentor zur nachhaltigen, individuellen Förderung von angehenden Führungskräften. Der Mentor/die Mentorin begleitet die wissenschaftliche und persönliche Entwicklung der Mentee und gibt eigene Erfahrungen weiter. 

Mentoring und Training (MuT)

MuT-Programm - das "Mentoring und Training" ist ein Programm zur berufsbegleitenden Unterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg, die eine Professur anstreben.

Work-Life-Balance

Hilft Potentiale zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie entfalten

Kinderbetreuung

Kinderbetreuungsplätze stehen für unterschiedliche Altersgruppen in verschiedenen Kitas zur Verfügung. Die Anmeldung und Verwaltung erfolgt über das Familienportal des Universitätsklinikums und den Service für Familien der Universität Heidelberg

HeiProMü+ und HeiProFam+

HeiProMü+ ist ein Programm für Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen. Es werden gezielt Kliniken unterstützt, die ihre Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen in ihrer Karriereentwicklung fördern wollen.

HeiProFam+  prämiert Konzepte zu Beruf und Familie und die aktive Einbindung in die Personalpolitik der Klinik.

Dual Career Service

Der Dual Career Service der Universität Heidelberg unterstützt und berät Partner/innen und Familien von neu berufenen Professoren und Professorinnen

Clearing-Stelle Wissenschaft und Familie

die Clearing-Stelle Wissenschaft und Familie im Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg bietet moderierte Beratung für das Elternteil, das die Erziehung eines Kindes übernimmt.

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